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Nie mehr frieren: Das hilft Frauen wirklich

Körperliche Bewegung sorgt für die Gesundheit des Gehirns

Warum frieren Frauen schneller als Männer?

Es gibt ein Klischee über Frauen, das leider der Wahrheit entspricht: Ja, es stimmt, Frauen sind Frostbeulen. Sie frieren schneller und öfter als Männer. Und sie haben andauernd kalte Füße – sogar im warmen Bett. Aber zur Verteidigung des fröstelnden Geschlechts sei gesagt: Die Frauen können (fast) nichts dafür, denn es gibt ganz einfache Erklärungen für dieses Phänomen. Und was noch wichtiger ist: Frauen können einiges tun, damit sie zumindest nicht mehr gar so häufig frieren.

Es gibt einige gute Gründe, warum Frauen viel häufiger über Kälte klagen als Männer. Und die meisten sind rein physiologischer Natur.


1. Weniger Muskeln

Frauen haben deutlich weniger Muskelmasse als Männer: Nur etwa 25 Prozent ihrer Körpermasse besteht aus Muskeln. Bei Männern hingegen sind es rund 40 Prozent. Muskelmasse erzeugt Wärme: Wenn ein Muskel arbeitet, fließt nur ein Drittel der freiwerdenden Energie in die tatsächliche Arbeit (etwa Laufen) zwei Drittel dagegen werden als pure Wärme frei. Muskeln sind also die Heizung unseres Körpers. "Männern steht somit ein viel größerer Wärmespender zur Verfügung." sagt Uwe Trefzer, Arzt am Berliner Dermatologikum. Wer wenig Muskelmasse hat, hat auch weniger "Wärmekraftwerke" im Körper. Weniger Muskelmasse lässt Sie folglich schneller frieren.

Ein echt heißer Tipp ist daher das Muskeltraining bzw. Krafttraining. Warum? Muskeln sind wahre "Heizkraftwerke" im Körper. Sie verbrauchen laufend Energie und erzeugen so Wärme – selbst im Ruhezustand! Natürlich brauchen Frauen dafür keine Muskelberge aufzubauen, denn schon attraktiv definierte Muskeln bringen enorm viel.


2. Mehr Fett

Was den Frauen an Muskelmasse fehlt, haben Sie dafür an Fett: Der Fettanteil ihres Körpers ist von Natur aus höher. Er liegt durchschnittlich bei 25 Prozent – bei Männern beträgt der Körperfettanteil nur rund 15 Prozent.
Und bevor jemand denkt, dass das von zu viel Schokolade und zu wenig Sport kommt: Irrtum, die Hormone sind schuld. Das Testosteron unterstützt bei Männern den Muskelaufbau, während das Östrogen bei Frauen den Aufbau einer Fettschicht fördert. Das ist von der Natur natürlich sehr vernünftig eingerichtet, denn durch den höheren Fettanteil sind Frauen immer auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Fett speichert optimal Energie im Körper, mit der dann auch ein Embryo versorgt werden kann.

Aber wirkt denn Fett nicht auch wie eine wärmende Isolationsschicht? Jein. Damit die Fettschicht wirklich einen Wärmevorteil bringt, muss sie schon sehr üppig sein. Und genau das versuchen Frauen tunlichst zu vermeiden. Fett kann Wärme zwar isolieren, aber nicht herstellen. Dafür ist die Muskelarbeit zuständig.

Muskeln sind für den Wärmehaushalt im Körper also deutlich wichtiger als Fett. Denn während Fett eine träge Masse ist, zählen Muskeln zu der so genannten 'metabolisch aktiven Körpermasse. Da sie stark durchblutet werden und auch im Ruhezustand Energie verbrennen, dienen sie als eine Art körpereigene Heizung. Hierbei entsteht Wärme. Je mehr Muskeln man hat, bzw. je höher der Muskelanteil im Körper ist, desto mehr Wärme produziert man selber und desto weniger friert man. Fett hingegen ist nicht in der Lage, Wärme zu produzieren. Fett ist lediglich ein Isolator, der in der Lage ist, die körpereigene Wärme etwas zu behalten, aber auch nicht auf Dauer.


Infografik Muskeln halten warm

3. Frauen sind dünnhäutig

Das meinen wir jetzt ganz wörtlich: Frauen haben eine deutlich dünnere Haut als Männer – durchschnittlich ist die weibliche Haut 15 % dünner als Männerhaut. So dringt Kälte leichter in den Körper und frau kühlt schneller aus. Dazu kommt noch, dass sich bei Kälte die Gefäße zusammenziehen. Der Körper leitet das Blut in die lebenswichtigen Organe. Als Folge wird die Haut schlechter durchblutet. Das wiederum bedeutet einen Verlust an Wärme.


4. Wer schön sein will, muss frieren

Ja, auch dieses Klischee stimmt manchmal: Frauen wählen ihre Kleidung bisweilen lieber nach der Optik als nach der Wärmewirkung aus. Natürlich wundert sich die Trägerin von bauchfreiem Top und Minirock im Dezember sicher nicht, dass sie friert. Ganz anders sieht es mit Outfits aus, die vordergründig durchaus der Jahreszeit angemessen erscheinen, zum Beispiel enge Jeans, Pullover und eine modisch kurze Jacke. Warum zittert frau denn trotzdem? Ganz einfach: Mit enganliegender, figurbetonter Kleidung kühlt der Körper schneller aus. Denn zwischen Stoff und Haut ist kein Platz für eine Luftschicht, die sich erwärmen könnte. Deshalb sollte die Kleidung im Winter eher locker sitzen. Am besten kleidet man sich nach dem Zwiebel-Prinzip, also lieber mehrere dünnere Schichten als eine dicke. Und ganz außen am besten ein hochwertiger Daunenmantel. Er isoliert besonders gut und sorgt zudem für ein wärmendes Luftpolster. Schal, Mütze und Handschuhe sind obligatorisch.


Was hilft gegen häufiges Frieren?

Wer es satt hat, ständig zu bibbern, kann dem Körper mit einigen Maßnahmen ordentlich "einheizen", sowohl kurzfristig, als auch langfristig.


Wärmende Sofortmaßnahmen

Heißer Tee, ein warmes Bad, Feuer im Kamin und eine Kuscheldecke: Die meisten frierenden Frauen dürften mit diesen wärmenden Sofortmaßnahmen bestens vertraut sein. Daneben gibt es noch einige weitere effektive Wärmespender. Scharfes Essen, besonders mit Chilischoten heizt zum Beispiel sehr wirkungsvoll ein. Natürlich sollte man mit der Dosierung vorsichtig sein. Wer in seiner Wohnung Platz genug hat, kann sich auch eine Infrarotkabine anschaffen: Sie ist nicht nur wärmend, sondern auch für das ganze Wohlbefinden vorteilhaft.


Mehr Bewegung

Bewegung wirkt ebenfalls Wunder, denn nur so heizt sich der Körper aktiv von innen auf. Wer sich bewegt, sorgt natürlich während der Aktivität kurzfristig dafür, dass der Körper warm wird. Aber regelmäßiges Ausdauertraining wie Joggen und Radfahren hilft auch langfristig dabei, dass wir grundsätzlich weniger frieren, weil es die Durchblutung verbessert und den Energieverbrauch steigert. Tipp: Wer es im Winter und bei schlechtem Wetter einfach nicht über sich bringt, draußen zu joggen, für den ist ein Heim-Fitnessgerät ideal. Ganz nach Geschmack und Trainingserfahrung kann man zum Beispiel auf einem Laufband, dem Crosstrainer oder dem Ergometer trainieren. Kombiniert mit der Lieblingssendung im TV oder Musik wird zudem auch noch das Gemüt erwärmt. Cardiotraining bringt nicht nur Herz und Kreislauf in Schwung und heizt dem Körper ein, sondern bringt auch viele weitere positive Effekte mit sich.


Mehr Muskeln

Der Aufbau von Muskeln ist die effektivste Methode, das "Heizkraftwerk" des Körpers langfristig zu verbessern. Denn im Gegensatz zur inaktiven Fettschicht haben Muskeln einen aktiven Metabolismus. Das bedeutet, die Muskelzellen brauchen ständig Energie, selbst wenn sie gerade nicht bewegt werden. Dieser Prozess erzeugt Wärme im Körper. Menschen mit mehr Muskelmasse haben zudem einen aktiveren Stoffwechsel. Daher frieren sie weniger leicht.



HAMMER Experten-Tipp:

Muskeln bestehen unter anderem aus Mitochondrien. Mitochondrien sind die Kraftwerke in unseren Zellen, die Energie und somit Wärme produzieren. Sie produzieren diese sogar im Ruhezustand.
Mehr Muskelmasse = mehr Mitochondrien = mehr Wärme
Besser trainierte Muskelmasse = mehr Mitochondrien pro Muskelzelle


Gerade für Frauen, die von Natur aus weniger Muskeln als Männer haben, ist es wichtig, dass sie ihre Muskulatur aufbauen. Durch regelmäßiges Training können sie dem dauernden Frieren wirksam gegensteuern. Keine Angst vor dicken Muskelpaketen: Mit gezieltem Muskeltraining wird kein großes Volumen aufgebaut. Die Muskeln werden einfach besser definiert und verbrauchen damit mehr Energie. Mit anderen Worten, Frauen werden fitter, gesünder und wärmer. Also ran an die Geräte!


Diese Trainingsformen eigenen sich besonders, um die Muskel-Heizung zu aktivieren:

Krafttraining an Fitnessgeräten

Ein perfektes Einsteiger-Gerät ist die FINNLO by HAMMER Kraftstation Autark 600. Dieses kompakte Gym ist ein echtes Multitalent und idealer Helfer für den Muskelaufbau bei Frauen. Geführte Übungen wie z.B. der Butterfly sind ebenso möglich wie diverse Seilzugvarianten. Trizepsseil, Latissimus-Stange und Schlaufen für variable Griffhaltungen sind inklusive. Auf kleinstem Raum werden Arme, Brust, Rücken und Beine trainiert. Laden Sie sich hier unser Workout "Körper straffen" an der Autark 600 kostenlos herunter.

Workout gratis downloaden


Muskeln aufbauen mit freien Gewichten

Gerade Frauen, die schon Trainingserfahrung haben, können auch mit freien Gewichten trainieren. Diese Trainingsform erfordert eine höhere Körperspannung, wodurch automatisch mehr Muskelgruppen angesprochen werden. Sehr empfehlenswert sind hier die Hammer Kettlebells oder Neopren Hanteln. Diese Gewichte sind nicht nur sehr vielseitig verwendbar, sondern auch besonders platzsparend – perfekt für das Heimtraining.


Zirkeltraining

Das gute alte Zirkeltraining hat in Form von "Bootcamps" eine echte Renaissance erlebt. Dieses besonders zeitsparende und effektive Training lässt sich auch zu Hause und ganz ohne "Drill Instructor" durchführen. Zum Beispiel mit dem Hammer Boot Camp Pro: Das dreiteilige Set besteht aus Bauchtrainer, Liegestützgriffen und Springseil. Ein Set aus Kleinfitnessgeräten für die optimale Vorbereitung auf die Strandfigur ist das Bikini-Fit-Set. Es dient zum Aufbau und zur Definition der Muskulatur mit dem Ziel eines straffen, gut geformten Körpers.



Extra-Tipps für den effektiven Muskelaufbau:

  • Regelmäßig trainieren, am besten 3 bis 4 mal die Woche.
  • Pausen einlegen und den Körper Zeit zur Regeneration geben.
  • Kontinuierliche Steigerung der Gewichte und Setzen neuer Trainingsreize.
  • Abwechslung im Training. Spätestens nach 8 Wochen sollten Sie die Übungen variieren.
  • Viel trinken. Ausreichend Wasser ist unabdingbar für alle Stoffwechselvorgänge.

Muskeln sind die Heizung des Körpers

Hier finden Sie noch weitere Tipps zum Thema "Frauen und Krafttraining" und "Krafttraining ist gesund".


Extra Tipp: Das hilft im Besonderen gegen kalte Füße

Die Sorgenkinder im ohnehin schon fröstelnden Frauenkörper sind ganz klar die Füße. Selbst wenn sonst alles warm ist, fühlen sich die Füße häufig wie Eisklötze an. Millionen von Partnern, an denen Frauen regelmäßig ihre Füße wärmen wollen, können davon ein Lied singen. Speziell gegen die kalten Füße gibt es einige wirksame Aufwärm-Strategien, die nachhaltiger helfen als dicke Socken.


  • Fußbäder
  • Gymnastik für warme Füße
  • Stehen auf einem Bein
  • Füße wippen
  • Auf die Ballen hopsen
  • Fußballen und -zehen tippen

Wichtig für einen dauerhaften Effekt ist, dass die Übungen regelmäßig durchgeführt werden, am besten täglich. So können sich Frauen langfristig von dem lästigen Leiden der kalten Füße befreien. Mehr Infos dazu finden Sie auf der Seite der Philognosie GbR.


Fazit: Muskeln halten warm!

Frauen frieren schneller, weil sie weniger Muskelmasse haben. (Im Durchschnitt gesehen sogar fast nur die Hälfte im Vergleich zum Mann) Ihre Körperheizung ist also dementsprechend schwächer. Daher neigen Frauen von Natur aus dazu, schneller zu frieren als Männer.


  • Muskeln sind die Heizung des Körpers
  • Frauen mit mehr Muskeln frieren weniger
  • Muskeln produzieren auch im Ruhezustand Wärme
  • Mehr Muskeln Stärken das Immunsystem & halten uns fit
  • Mehr Muskeln verbrennen mehr Kalorien & formen den Körper

=> "Schmeißen Sie den Wärme-Motor an!"


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Bildquelle © Fotolia Maridav