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Wann trainieren?

Wann trainieren?

Richtig trainieren bei Krankheit und Verletzungen

Krankheiten und Verletzungen treffen Hobby- und Profisportler gleichermaßen. Das gesündeste Training und die beste Ernährung schützen nicht vor Unfällen oder Schnupfen. Nicht jede Verletzung stammt aus dem Sport, nicht jede Krankheit folgt einer Unachtsamkeit.

Die Bandbreite der Einschränkungen ist so groß, dass es kein Patentrezept für alle gibt. Im Zweifelsfall legen Sie einfach eine Pause ein oder trainieren nur sehr sanft, damit der Körper nicht zusätzlich belastet wird. Als Grundregel gilt: bei Unsicherheit zuerst zum Arzt.


Training trotz Erkältung?

Erkältungen kommen in jeder Jahreszeit vor. Der Körper braucht viel Kraft zur Immunabwehr. Anstrengendes Intervalltraining, intensives Ausdauertraining oder Schwimmbadbesuche sollten bei einer Erkältung vermieden werden. Ein Spaziergang ist dagegen sehr zu empfehlen: Das Herz-Kreislaufsystem wird leicht beansprucht und die Kräfte zur Selbstheilung aktiviert. Wer nur leicht angeschlagen ist, kann es mit etwas Nordic Walking oder einer kleinen Radtour versuchen. Je nach Wetterlage ist die anschließende heiße Dusche mit kaltem Abschluss ein Muss.


Sport mit Zerrungen und Muskelfaserrissen?

Zerrungen und Muskelfaserrisse kommen in zahlreichen Sportarten vor. Der Muskel wurde überlastet und ist je nach Schwere der Verletzung angerissen. Diese Muskelverletzungen müssen mit viel Geduld ausgeheilt werden. Sobald die Verletzung aufgetreten ist, sollte der Muskel sofort gekühlt und stillgelegt werden. Die Heilung dauert bis zu sechs Wochen. Danach sind leichte Bewegung und Maßnahmen von Vorteil, die die Durchblutung ankurbeln und die Regeneration fördern wie z.B. heiße Bäder oder Saunagänge. Sobald während Bewegungen aber Schmerzen spürbar sind, sollte selbst das leichteste Training gestoppt werden.


Bewegungen die Sie mit Gelenkproblemen meiden sollten:

Knie-, Hüft-, Schulter- und sonstige Gelenkprobleme sind häufige Begleiter. Kniebeugen mit Gewichten, wie sie im Kraftsport vorkommen, sind ebenso wenig geeignet wie Jogging oder Sprungsportarten mit Ausfallschritten. Training im Wasser, wie z.B. Schwimmen, Aqua-Fitness oder Aqua-Jogging, ist dann eine gute Alternative, da fast schmerzfrei trainiert werden kann. Schwimmen gehört wie das gelenkschonende Radfahren zu den Sportarten, die für jedes Alter und jeden Fitnesszustand in Frage kommen.


Training nach langen Pausen

Nach längeren Krankheits- oder Verletzungspausen muss der Körper erst langsam wieder an das Training gewöhnt werden. Statt zehn Kilometer zu laufen, sollten zu Beginn Trainingsumfang und -intensität reduziert werden. Wer sich aus falschem Ehrgeiz und mangelnder Geduld sofort wieder übernimmt, riskiert nicht nur neue Verletzungen, sondern je nach vorheriger Krankheit einen massiven Rückfall, der den Betreffenden erneut und umso länger im Training zurückwirft.

Menschen mit speziellen Belastungen wie krankhaftem Übergewicht, Diabetes, Rheuma, Gicht oder auch Behinderungen sollten sich - vor allem als Neuanfänger - nicht ohne Hilfe auf sportliche Übungen stürzen und zunächst einen Arzt konsultieren.

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Bildquelle © SuperStock Suprijono Suharjoto